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Wie geht Kumiko? Tipps und Tricks

Zuallererst einmal, wie immer, möchte ich drauf hinweisen, dass das meine Ansicht und meine Vorgehensweise ist. Es gibt bestimmt bessere Techniken und bessere Berichte über dieses Thema (z.B. der Hier: https://www.youtube.com/watch?v=LqAbRqhEBY4 ) aber ich möchte euch diese japanische Handwerkskunst nicht vorenthalten.

 

1. Die Materialien präparieren!

Bei Kumiko fängt man normalerweise damit an, festzulegen, wie groß das Raster werden soll. Hier, am Beispiel der Lampe, ist es 2×2 Felder groß und die Felder haben 5×5 cm.

Jetzt brauchst du ein Holz, dass bei unserem Beispiel, entlang der Maserung, etwa 12 cm ist. Quer zur Maserung kann es so breit sein, wie du brauchst. ( Anzahl der benötigten Streifen*Sägeblattstärke*2+etwa 5 cm Verschnitt) Wie symbolisch durch die Bleistiftstriche auf dem Holz in dem Bild dargestellt, muss man nun mit der Tks drei Nuten, halb so tief wie die Dickte des Stückes, sägen (ganz wichtig: quer zur Maserung). Hierbei ist es wichtig, auf einen gleichmäßigen Abstand zu achten.

Die Dicke deines Sägeblattes mit der du vorher die Nuten geschnitten hast, musst du dir nun als Breite am Parallelanschlag deiner Tks einstellen.

Aus dem Stück mit den Nuten schneidest du jetzt viele Streifen, die genau in die Schlitze passen (Achtung: Säge mit der Maserung!).

Mit der gleichen Einstellung schneidest du jetzt viele Streifen, die später für das Inlay verwendet werden.

Kleiner Tipp: Meine Streifen schneide ich immer aus 18mm Leimholz, damit ich die fertigen Muster einfach mit der Bandsäge halbieren kann und so aus einem Dicken zwei dünne Muster bekomme.

 

2. Das Raster verleimen!

Die Überschrift sagt eigentlich schon alles. Achte nur auf den Rechten Winkel sonst kannst du das ganze am Ende wegschmeißen und versuche den flüssigen Leim aus den Ecken zu bekommen.

3. Die Winkel passgenau schneiden!

Da dieser Schritt im Video gut erklärt wird gehe ich gar nicht groß drauf ein und nenne nur die wichtigsten Punkte.

Für diesen Schritt brauchst du ein par Vorrichtungen. Auf dem Bild siehst du welche für den Tellerschleifer. Man benötigt jeweils eine 45 Grad, 22,5 Grad und eine 67,5 Grad Vorrichtung.

Es gibt auch welche um die Winkel per Hand zu Schneiden (siehe Video).

Das Ganze ist quasi eine Ausprobiererei bis es passt.

Wenn man das Werkstück am Anschlag um 180 Grad dreht, kann man die Schnittstelle der Winkel genau in der Mitte platzieren.

 

4. Nochmal Leimen!

Jetzt klebst du noch die Inlay Stücke ein und dein Muster ist fertig.

Achte auch Hier auf den überschüssigen Leim!

 

Dieser Beitrag sollte nur als Einführung ins Thema gelten, da ich das Gefühl hatte, dass ich fast der Einzige bin, der diese Technik überhaupt kennt. Das war nur ein kürzerer Blog aber hoffentlich für den ein oder Anderen brauchbar.

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Kommentare

Darklirah Nice - Bist nicht der Einzige, habe das schon mehrfach gesehen, allerdings selbst noch nie umgesetzt - bis jetzt
3 Wochen her
Basteln-MM So eine tolle Lampe, hast du sehr gut gemacht!!!!
2 Wochen her
Luca Pu... Basteln-MM Danke eigentlich ist das eines der gescheiterten Projekte. Da ist kein rechter Winkel drin und die Gehrungen passen auch nicht perfekt.
2 Wochen her
Basteln-MM Gescheitert!!!??? Ne, danach sieht es wirklich nicht aus. Habe mir vorhin das erwähnte Video von Mike Farrington angesehen: ganz schön aufwändig und eine ziemliche "Fummelei" mit den kleinen Holzstreifen! Aber das Ergebnis ist eben sehr schön!
AJMonsters coole Sache wäre ein Ideales Winterprojekt in meinem Büro (abgesehen vom Schneiden der Leisten) bei momentan -20°C draussen und ca. -10°C in der Garage verbringe ich die einzige Zeit dort beim aus-/aussteigen aus meinem Auto
2 Wochen her
Darklirah Na ein echter Bastler lässt sich doch vor dem Minus nicht abhalten, er übersieht es einfach und stellt den Leimbottich in warmes Wasser - Lach 😀
1 Woche her

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