Holzbackofen

Benötigtes Werkzeug
  • Formatkreissäge
  • Hammer
  • Heissluftföhn
  • Hobel
  • Kappsäge
  • kelle
  • Rührwerk
  • Schutzgasschweißgerät
  • Stemmeisen
  • Stichsäge
  • Wasserwage
  • Winkelschleifer
Schwierigkeitsgrad
schwer
Projektdauer
2 Monate
Projektkosten
2500 €
Arbeitsschritte

Als erstes wird ein Fundament ausgehoben, dass eine Tiefe im Boden von mindestens 60cm haben sollte um Frostsicher zu sein. Anschließend bauen wir uns eine Verschalung mit den Maßen der Grundfläche die für den Ofen benötigt wird. Wichtig ist, das Fundament mit Baustahl zu verstärken um ein brechen des ausgehärteten Betons bei Frost zu vermeiden. Wenn die Grundfläche ausgehärtet ist, kann mit dem aufmauern begonnen werden, ich habe hier Hohlziegel genommen, es können allerdings auch Klinker (Vollziegel) verwendet werden, z.B. wer die Optik dieses Ziegels mag, da ich den Ofen allerdings verputzen will, um ihn gegen Witterungseinflüsse beständiger zu machen, habe ich normaler Hohlziegel genommen. In meinem Fall habe ich drei Reihen gemauert, bis ich meine optimale höhe hatte. Nun kommt eine weiter Betonplatte auf die aufgemauerten Ziegel, hierzu muss ein Verschalung an der Außenkante der Ziegel sowie von der Unterseite angebracht werden. Auch in diese Platte habe ich ein Geflecht aus Baustahl einbetoniert. Wenn nun auch dies Fläche komplett ausgehärtet ist, kann mit dem mauern des Brennraums begonnen werden. Ich habe dabei Klinkerziegel verwendet, da diese wärme lange speichern können. Um eine saubere Kuppel mauern zu können, habe ich mir eine Lehre aus feinen Holzleisten gebaut, die ich auf Holzkeile gestellt habe um sie nachdem die Kuppel fertig gemauert ist herausziehen zu können. Achtung! Für den Brennraum wird ein spezieller Zement benötigt, welcher elastisch ist! Als Backfläche habe ich bei einem Ofenbauer eine sogenannte “Bäckerplatte” gekauft. Unter diese kommen zwei schichten aus Promasilplatten zur Wärmedämmung. Als nächstes geht es mit der Wärmedämmung für die Kuppel weiter, hierzu habe ich Steinwolle verwendet, diese kann einfach von der Rolle in die gewünschte länge geschnitten werden, dass sie einmal komplett über die Kuppel reicht. Um nun mit einer weiteren schicht Mauerwerk weitermachen zu können, habe ich mir aus ein paar Flacheisen und Vierkantrohren einen Träger für die Gasbetonplatten gebaut um diese zu stützen. Der Rahmen muss auf den unteren reihen verdübelt werden. Anschließend noch alles Verputzen und Streichen. Natürlich darf ein schönes Dach aus Holz auch nicht fehlen.

Benötigtes Material
'

Holzbretter und Balken

Ziegel

verschiedene Arten Zement

eine Ofentür

 

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      Kommentare

      Toni2210 Wow, ich bin begeistert...ein richtig toller Ofen. Respekt 👍
      9 Monate her
      AlbRian Wow ein beeindruckendes Projekt, toll. Sind das ganz normale Klinkersteine für den Brennraum? Haben sich irgendwelches Risse gezeigt oder kann man solche Steine problemlos verwenden?
      9 Monate her
      Martin Häusler AlbRian Servus, das sind ganz normale Klinker im Reichsformat, darf man das noch sagen!? Egal. Risse haben sich im Putz schon gebildet, diese sind allerdings nur sichtbar wenn der Ofen auf Temperatur ist. Ich vermute aber dass die Ursache für die Risse das Eisengestell ist, das die Gasbetonplatten stützt. Da sich Metall ja bei Hitze ziemlich stark ausdehnt.
      9 Monate her
      AlbRian Und der Putz? Normal oder Hitzebeständiger für Kamine(Ofen Beton)?
      9 Monate her
      Martin Häusler AlbRian Verputzt habe ich mit Hasit 650. Bloss keinen Baumarkt Mörtel! Mit dem 3 € Zeug wär ich einmal fast durchgedreht. Der Unterschied zum Hasit ist enorm.
      Rüdiger Ritzberger Sehr, sehr schönes Projekt, und auch so schön umgesetzt! Bin ich schon etwas neidisch darauf ☺☺☺
      9 Monate her

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